Die Ohrspeicheldrüse beim Pferd und deren Erkrankungen

 Die Ohrspeicheldrüse ist die größte Speicheldrüse der Mundhöhle des Pferdes. An den Seiten des Pferdekopfes, im Bereich zwischen Kiefer und Ohr- bzw. Atlasflügel sitzen die Speicheldrüsen des Pferdes und liegen relativ oberflächlich. Beim Pferd nimmt die Lage der Ohrspeicheldrüse eine Sonderstellung ein, da sie die seitliche Begrenzung des Luftsacks bildet.

Was tun, wenn das Pferd dicke Ohrspeicheldrüsen hat?

Grundsätzlich ist eine Schwellung der Ohrspeicheldrüse nicht ansteckend. Es gibt jedoch einige Differentialdiagnosen, die eine Schwellung der Ohrspeicheldrüse im Krankheitsbild haben, daher sollten Infektionskrankheiten abgeklärt werden.

Durch welche krankhaften Bedingungen kann die Ohrspeicheldrüse denn anschwellen?

Angeschwollene Ohrspeicheldrüsen beim Pferd sind lästig, oft hartnäckig und können zu Biegungsschwierigkeiten führen. Der Auslöser der Schwellung kann sehr unterschiedlich sein. Die klassische Schwellung der Ohrspeicheldrüse findet sich bei Pferden, die lange den Kopf auf der Weide gesenkt halten. Dadurch wird der Abfluss des Speichels nicht gewährleistet und staut sich in der Drüse an. In der Regel bildet sich die Schwellung nach der Bewegung zurück. Ist ein signifikanter Rückgang des Geschwollenen nicht gegeben, muss die zugrunde liegende Ursache erforscht werden. Eine Allergie kann hier als Auslöser sein. In diesem Fall beobachtet man oftmals gerötete Schleimhäute in den Nüstern und eine Schwellung der Gefäße im Kopfbereich, sowie ein grundsätzliches ödematöses Erscheinungsbild. Hier kann man über Blutuntersuchungen herausfinden, ob es sich um eine Allergie, bzw um welche genau es sich handelt.

Ist der Abfluss des Speichels in die Maulhöhle gestört, also wird zu wenig Speichel in die Futtermenge abgegeben, so kann dies zu Verdauungsstörungen führen. Koliken oder Magengeschwüre können dann sekundäre Erscheinungen und sollten in diesem Zusammenhang eventuell gewertet werden.

Eine Blockierung im Bereich des Atlas und anderen knöchernen Strukturen in diesem Bereich, können ebenfalls zu Abflusstörungen führen. Eine Abklärung mit einem spezialisierten Therapeuten ist hier anzuraten.

Denken Sie bei einseitigen Schwellungen auch daran, dass es sich hier um eventuell verletze Venen, z.B der Vena jugularis handeln kann. Das häufige Spritzen in die Vene bzw. deren Verletzung, können dazu führen, dass Venen schlecht durchgängig sind und es somit sekundär zu Stauungen im Bereich der Ohrspeicheldrüse kommt.

 

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Was tun, wenn das Pferd dicke Ohrspeicheldrüsen hat?

In der alternativen Therapie gibt es eine Menge Ansätze, die positiven Einfluss auf diese Bereiche haben. Die tierärztliche Abklärung bzw. die Ursachenforschung steht aber erstmal im Vordergrund.

  • Behandlung mittels Laserbehandlung
  • Behandlung mittels Magnetfeldtherapie mit unserem Genickband
  • Unser magnetisches Genickband ist genau für diese Erkrankungen optimal geeignet. Es wird ganz einfach am Halfter befestigt, anschließend wird das handflächengroße Steuergerät am Genickband direkt angeklettet. Ein für Ohrspeicheldrüsenerkrankungen geeignetes Programm wird eingestellt und das pulsierende Magnetfeld strahlt nun direkt auf den erkrankten Bereich. Bei akuten Erkrankungen wählen Sie eine niedrige Hertzstufe und niedrige Intensität.
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  • Wenn Sie das Pferd mit Laserpunktur unterstützen möchten, so sollten Sie nach der erstmaligen Anamnese konstitutionell behandeln. In der Akutbehandlung können Sie Punkte lasern, die bei akuten Entzündungen Hitze ausleiten. Oftmals hat sich ein „Meridianfreimachen“ bewährt. Hierzu suchen Sie Punkte, die vor dem Schwellungsbereich und dahinter lokalisiert sind. Beide Laser, der ATech 50, sowie der Moyave LA660 eignen sich hierfür optimal, denn die Ausgangsleitung mit 50mWatt ist hier als Stimulation optimal.
  • Eine Flächenbehandlung können Sie mit dem Modulas Touch Infrarotlaser durchführen, denn mit dem Flächenlaseraufsatz können Sie den ganzen Bereich der Ohrspeicheldrüse und seine umgebenden Strukturen stimulieren.
  • Behandlung mit Kräutern
  • Um den Lymphabfluss und generell eine Anregung der Wasserwege zu erzielen, können Käuter wie Brennessel das Pferd gut unterstützen. Ob Sie eigene Brennessel trocknen oder Sie Bio-Kräuter besorgen, ist dabei einerlei. Achten Sie aber auf Dosierungsangaben, denn die Brennessel hat starke entwässernde Wirkung.
  • Homöopathische Unterstützung:
    Im Anfangsstadium einer Ohrspeicheldrüsenentzündung und Parotitis helfen oft Pulsatilla oder Belladonna. Letzteres wird angewandt, wenn Fieber und starke Berührungsempfindlichkeit im Vordergrund stehen. Befindet sich die Drüse noch in Schwellung, aber nicht im akuten Verlauf, so können homöopathische Mittel wie Silicea und Calcium fluoratum dem Pferd helfen. Als Allgemeinmittel hat sich Phytolacca bewährt - das dieses Mittel angezeigt ist, zeigt oftmals mit Tränenfluss aus dem gleichseitigen Auge.
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